Burnout

Bloß erschöpft oder schon im Burnout? Das völlige Ausgebranntsein entsteht nicht plötzlich, sondern lässt sich bereits an gewissen Vorzeichen erkennen wie etwa häufige Ermüdung oder ein gesteigertes Auftreten von Fehlern. Burnout beschreibt einen andauernden Zustand der totalen Erschöpfung, sowohl körperlich als auch emotional.

Das Burnout-Syndrom fällt in der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-Code) in die Rubrik „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ und wird dort als Ausgebranntsein bezeichnet. Um gar nicht erst in die Burnout-Spirale zu kommen, ist es wichtig, besser schon heute als morgen auf sich und seine Bedürfnisse zu achten.

 

12 Stadien

Der Burnout-Prozess lässt sich modellhaft in zwölf Stadien beschreiben:

  • Stadium 1: Zwang, sich zu beweisen
  • Stadium 2: verstärkter Einsatz
  • Stadium 3: Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse
  • Stadium 4: Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen
  • Stadium 5: Umdeutung von Werten
  • Stadium 6: verstärkte Verleugnung der aufgetretenen Probleme
  • Stadium 7: sozialer Rückzug
  • Stadium 8: Verhaltensänderung
  • Stadium 9: Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit
  • Stadium 10: innere Leere
  • Stadium 11: Depression
  • Stadium 12: völlige Burnout-Erschöpfung

 

Erste Burnout-Warnzeichen können ein gesteigerter Einsatz für Ziele, Fehlleistungen, Zunahme von Überstunden, häufigere Krankenstände oder Erschöpfung sein. Es ist auch möglich, dass körperliche Symptome auftreten wie etwa Schmerzen, Schwindel oder vermehrtes Schwitzen. Ebenfalls kann sich ein emotional auffälliges Verhalten zeigen.

 

Behandlung des Burnout-Syndroms

Die Behandlung des Burnout-Syndroms setzt vor allem an folgenden Punkten an:

  • Stressmanagement und Zeitmanagement
  • Entspannung und körperliche Aktivität
  • Anpassung des sozialen Umfelds bzw. der Arbeitssituation
  • Eventuelle Behandlung von Begleiterkrankungen (auch psychiatrisch)

 

Quelle: Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs

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